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Zentrale Ernährungsambulanz

Das Ernährungsteam der Universitätsmedizin Mannheim bietet Beratungen für alle Patienten mit Zeichen einer Mangelernährung an. Patienten, die aufgrund einer Tumor-, chronisch-entzündlichen oder neurologischen Erkrankung nicht mehr ausreichend essen können oder dürfen, fehlen häufig wichtige Nährstoffe („qualitative Mangelernährung“).

Der Stoffwechsel kann in solchen Akutsituationen nur eingeschränkt funktionsfähig sein. Der Körper erhält zu wenige Nahrungsstoffe wie Fette, Kohlenhydrate, Eiweiß, Spurenelemente, Vitamine. Ein schlechter Ernährungszustand schwächt den Körper und kann Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Lungenentzündungen, Störungen der Infektabwehr etc. hervorrufen. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass ein guter Ernährungszustand wichtig für den Therapieerfolg ist.

Grundsätzlich lassen sich verschiedene Formen der Ernährung unterscheiden.

Ernährungsformen

Bei ungewollten Gewichtsverlust, Einschränkungen des Appetits oder Therapiebedingtem Unwohlsein mit Übelkeit können Nährstoffe teilweise oder komplett dem Körper zugeführt werden. Es gibt zwei Formen der künstlichen Ernährung.

Die enterale ErnährunG

Die enterale Ernährung bezeichnet die Zufuhr von flüssigen Nährsubstraten als Trink- oder Sondennahrung, wobei der Magen-Darm-Trakt als Zuführungsweg der Nahrung genutzt wird. Die Verabreichung kann erfolgen

  • oral (über den Mund)
  • gastral (über den Magen)
  • duodenal (über den Zwölfingerdarm)
  • jejunal (über den Dünndarm)

Die parenterale Ernährung

Die parenterale Ernährung bezeichnet die Zufuhr von Nährstoffen in gespaltener Form unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts über einen zentral- oder peripher venösen Zugang (Katheter). Hier entfällt die Verdauungsleistung des Magens.

Leistungen der Ernährungsambulanz

Mit unserem Team bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

  • Erfassung des Ernährungszustandes u.a. durch BIA-Messungen (Body-Impedanz-Analyzing)
  • Erstellung von Ernährungsplänen
  • Aufklärung über die verschiedenen Stufen der Ernährungstherapie (normale Mischkost energiereich und /oder nährstoffmodifiziert, Trinknahrung, Sondenernährung, parenterale Ernährung)
  • Aushändigung und Empfehlung von Patientenbroschüren, Rezeptbüchern und Mustern z.B von Trinknahrung
  • Organisation der Anlage von Ernährungssonden, sowie Betreuung von Patienten mit jeder Art von Ernährungssonde (PEG, Jejunostomie, Nasensonden)
  • Organisation der Weiterbetreuung von Sondenpatienten und Patienten, die zu Hause parenteral ernährt werden müssen, durch Ernährungsschwestern

Kontextspalte

Logo Ernährungsambulanz

Leitung

Dr. Mirko Otto

Dr. med. Mirko Otto

Oberarzt der Chirurgischen Klinik

e-Mail

PD Dr. Roger Vogelmann

PD Dr. med. Roger Vogelmann

Oberarzt der II. Medizinischen Klinik

E-Mail

Kontakt

Petra Zech

Fachkrankenschwester

Steffi Meissl

Diplom-Oecotrophologin
(Ernährungswissenschaftlerin)

Tel. 0621/383-3840

Fax: 0621/383-1934

e-Mail

Haus 3, Ebene 1, Zimmer 13

 

Marion Klingberg

Diplom-Oecotrophologin
(Ernährungswissenschaftlerin)

Tel. 0621/383-6536

(DI und DO, 8:30 - 13:00 Uhr)

e-Mail

Haus 8, Ebene 4, Zimmer 9