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Thymus Operation ohne Brustkorböffnung

Die Thymusdrüse von Patienten mit der Muskelschwäche Myasthenia gravis oder einem kleinen Thymus-Tumor muss in vielen Fällen operativ entfernt werden. Mit der minimal-invasiven Schlüsselloch-OP (oder auch Knopfloch-OP) vermeiden erfahrene Chirugen dabei die Öffnung des Brustkorbes. Diese Thymus-Operation ist durch die Unterstützung eines Da Vinci Operationsroboters besonders fortschrittlich und schonend. 

Der Da Vinci OP-Roboter im Einsatz bei einer Entfernung der Thymusdrüse
Der Da Vinci OP-Roboter im Einsatz bei einer Entfernung der Thymusdrüse

Weil Spezialisten der minimal-invasiven Thoraxchirurgie eine Brustkörböffnung vermeiden können, sind die Operationsfolgen und Nebenwirkungen stark verringert. Der Heilungsprozess nach einer Sternotomie mit Öffnung des Brustkorbes kann sich mehrere Monate hinziehen: Bei der Schlüsselloch-OP verlassen die Patienten das Krankenhaus im Regelfall nach wenigen Tagen. Nervenschäden, Nachblutungen oder Entzündungen treten sehr viel seltener auf - die Brust ist frei und die Patienten leiden auch nicht unter Atembeschweden. Die Folgen der minimal-invasiven Thymus-Operation fallen auch in Bezug auf die Ästhetik gering aus. Wo bei der Thymektomie mit Brustkorböffnung eine Narbe von bis zu 30 Zentimetern entstehen kann, bleiben bei der Schlüsselloch-OP mit Da Vinci Operationsroboter lediglich drei Einschnitte von jeweils acht Millimetern zurück. Diese kleinen Wunden verheilen sehr schnell, sodass die Patienten direkt nach der Thymektomie weniger Schmerzen haben und in den meisten Fällen bereits nach einer Woche schon wieder schmerzfrei und aktiv leben können.

Kontextspalte

 

 




Spezialisten für die Schlüsselloch-Op

Peter Hohenberger, erfahrener Chirurg bei der Schlüsselloch-OP

Prof. Dr. med. Peter Hohenberger

Leiter Spezielle Chirurgische Onkologie und Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Mannheim 

Eric Roessner, erfahrener Chirurg bei der Schlüsselloch-OP

Prof. Dr. med. Eric Rössner, FEBTS

Leiter minimal-invasive Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Mannheim