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Myom-Embolisation

Ein Myom in der Gebärmutter kann in vielen Fällen ohne Operation oder Bauchschnitt behandelt werden. Eine innovative Methode ist die minimalinvasive Uterus-Arterien-Embolisation, bei der Gynäkologen und Radiologen zusammen arbeiten - wie im Uniklinikum Mannheim, das als eine der wenigen Kliniken in Deutschland diese Behandlungsmethode anbietet.

SWR Fernsehreportage

Das SWR-Fernsehen hat zum Thema Myom-Embolisation einen ausführlichen Bericht mit Patientengeschichten und Experteninverviews veröffentlicht. Die Reportage "Verödung statt Operation" veranschaulicht die enge Zusammenarbeit zwischen Radiologie und Frauenheilkunde bei der Uterus-Arterien-Embolisation.

Wie funktioniert die Embolisation?

Bei der Myom Embolisation wird unter Röntgenkontrolle ein Katheter über eine Arterie in der Leiste bis zum Myom vorgeschoben. Dort werden die Blutgefäße, die den Myomknoten versorgen, gezielt verschlossen, so dass der gutartige Tumor abstirbt und vom Körper abgebaut wird. Diese Vorgehensweise sorgt auch dafür, dass die gutartige Wucherung (Myom) ohne Blutzufuhr nicht weiter wachsen kann.

Myom sanft verschließen

Die Uterus-Arterien-Embolisation ist eine minimalinvasive und risikoarme Behandlung in der interventionellen Radiologie. Sie erfolgt in örtlicher Betäubung und ein speziell für die Embolisation entwickeltes Schmerzmittelschema erleichtert den Patientinnen den Genesungsprozess. Im Verlauf von wenigen Wochen kommt es zu einer Schrumpfung der verbliebenen, nicht mehr durchbluteten Myomhüllen. Patientinnen empfinden meistens schon nach kurzer Zeit eine erhebliche Besserung der Symptome.

Artikel vom Medizinmagazin Forum Sanitas 

Das Medizinmagazin Forum Sanitas erklärt in einem ausführlichen Hintergrundbericht den Stellenwert der Embolisation und gibt eine Übersicht über die verschiedenen Therapieoptionen bei Myomen.

Informationsbroschüre zur Myom-Embolisation

Kontextspalte

Telefon 0621/383-3638
Telefax 0621/383-3814

Frauenklinik
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Haus 1, Ebene 1

Video: Behandlung von Myomen

Myom Behandlungsoptionen

In diesem Video erklären Spezialisten die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Gebärmutter-Myomen.


Ansprechpartner

Maliha Sadick

Prof. Dr. med. Maliha Sadick

Leiterin des Interdisziplinären Zentrums für Gefäßanomalien

Telefon 0621/383-2278
Telefax 0621/383-3817

E-Mail maliha.sadick@remove-this.umm.de

Amadeus Hornemann

PD Dr. med. Amadeus
Hornemann, MPH

Oberarzt

  • MIC III der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Endoskopie (AGE)
  • Schwerpunkte „Gynäkologische Onkologie” und „Spezielle Geburtshilfe & Perinatalmedizin”
PD Dr. med. Benjamin Tuschy

Prof. Dr. med. Benjamin Tuschy

Oberarzt

  • MIC II der Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Endoskopie (AGE)

E-Mail benjamin.tuschy@remove-this.umm.de

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