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Pressemitteilung

30.12.2016

Trend zu Sicherheit bei Entbindungen setzt sich fort

2016 haben sich erneut mehr werdende Eltern für eine Entbindung an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) entschieden. Die Eltern schätzen dabei neben der familienorientierten, angenehmen Atmosphäre vor allem das sichere Gefühl, dass für Mutter und Kind im Notfall alle Möglichkeiten der modernen medizinischen Maximalversorgung in direkter Nachbarschaft des Kreißsaals bereitstehen. Immer mehr junge Familien nutzen nach der Geburt ein Zimmer im komfortablen Drei-Sterne-Patientenhaus auf dem UMM-Campus, in dem auch der Vater mit übernachten kann.

Bis zum Jahreswechsel werden in der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) voraussichtlich über 1.750 Kinder zur Welt gekommen sein. 2015 verzeichnetet die UMM noch 1.623 Geburten. „Das Universitätsklinikum hat ein so genanntes Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Damit sichern wir die notwendige medizinische Rundum-Versorgung für Schwangere sowie Neugeborene und ihre Mütter beispielsweise bei Risikogeburten“, berichtet der Direktor der Frauenklinik, Professor Dr. med. Marc Sütterlin und betont: „Dank der großen Erfahrung unserer Ärzte und Hebammen verlaufen aber die meisten Geburten in unseren Kreißsälen ohne Komplikationen.“

Das spiegelt sich auch in der Statistik wider: Etwa 85 Prozent der Babys wiesen 2016 ein Geburtsgewicht von über 2.500 Gramm auf. Aber 5 Prozent wogen unter 1.500 Gramm – und spätestens dann sind die spezialisierten Kinderärzte und Pflegekräfte der Neonatologie gefragt, die die so genannten ‚Frühchen‘ intensiv betreuen. Dabei können sie auf ein interdisziplinäres Expertenteam aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen und modernste Geräte zurückgreifen. An der Universitätsmedizin Mannheim können zum Beispiel Neugeborene mit nicht vollständig entwickelten Lungen über eine Lungenmaschine – die so genannte Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) – mit Sauerstoff versorgt werden, bis die eigene Lunge ihre Aufgabe übernehmen kann. Diese deutschlandweit nur an sieben Standorten angebotene lebensrettende Therapie kam 2016 in Mannheim bei über 40 Neugeborenen zum Einsatz.

Ärzte und Hebammen des Universitätsklinikums setzen alles daran, den werdenden Eltern ein angenehmes und unvergessliches Geburtserlebnis zu ermöglichen: Die Schwangeren können die Entbindungsposition frei wählen und sich bei Bedarf zwischen verschiedenen Möglichkeiten für eine leichtere Geburt entscheiden: So stehen Wannen für Wassergeburten ebenso bereit wie sanfte Methoden der Schmerzerleichterung, z. B. Homöopathie, Akupunktur, Aromatherapie und Lachgas. Da die Anästhesie im Universitätsklinikum rund um die Uhr besetzt ist, kann auch jederzeit eine Peridural-Anästhesie (PDA) und – falls medizinisch notwendig oder von der Mutter gewünscht – ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

2016 haben die Ärzte und Hebammen an der UMM bisher übrigens 80-mal Zwillinge entbunden. Mehr als 85 Prozent der Mütter stillen bei der Entlassung, was die Klinik unter anderem durch speziell geschulte Stillberaterinnen unterstützt.

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