Sie befinden sich hier

Inhalt

Ösophagusachalasie

Bei einer Ösophagusachalasie öffnet sich der untere Speiseröhrenschließmuskel (Eingang zum Magen) nicht richtig und auch die Beweglichkeit der Muskulatur der Speiseröhre ist gestört.

Die Erkrankung schreitet in verschiedenen Stadien (eins bis drei) fort ­– dabei ist die Speiseröhre zunächst noch aktiv und versucht, gegen den Magendruck „anzupumpen”. Im Laufe der Erkrankung erschlafft die Speiseröhre vollständig.

Symptome

Leitsymptom der Ösophagusachalasie sind Schluckbeschwerden. Weitere Symptome sind:

  • Regurgitation (Zurückdringen von festen oder flüssigen Nahrungsteilen aus dem Magen in die Speiseröhre und in die Mundhöhle)
  • Schmerzen in der Brust
  • Gewichtsverlust

Komplikationen

Gelangen Nahrungsbestandteile in die Lunge, kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Wenn Nahrungsbestandteile länger in der Speiseröhre verweilen, kann sich diese entzünden.

Diagnostik

Im Frühstadium ist eine Manometrie (Druckmessung in unterschiedlichen Abschnitten der Speiseröhre) am aussagekräftigsten. Im Spätstadium kann eine Röntgenuntersuchung mit Kontrast-Schluckbrei Aufschluss geben.

Therapie

OP nach Gottstein/Heller

Die klassische Behandlung der Ösophagusachalasie besteht in der Operation nach Gottstein/Heller. Dabei wird entweder über einen Bauchschnitt oder, heutzutage üblicher, minimalinvasiv über eine Bauchhöhlenspiegelung die Muskulatur des unteren Endes der Speiseröhre längs gespalten, um eine Erweiterung des unteren Speiseröhrenanteils zu erreichen.

Endoskopische Sprengung der Achalasie

Eine in den letzten Jahren immer populärer gewordene Behandlungsmethode besteht in der endoskopischen Sprengung des zu engen unteren Speiseröhrenteils. Dabei wird im Rahmen einer Spiegelung der Speiseröhre der zu enge Muskelschlauch mit einem Ballon so weit gedehnt, dass sie Muskulatur einreißt und hierdurch eine nachfolgende Erweiterung der Speiseröhre resultiert.

Sprechstunde

Dr. med. Miriam Adrian
Dr. med. Judith Felcht

Mo 09:00 - 15:00 Uhr

Hinweis

Zur Vorstellung benötigen Sie einen gültigen Überweisungsschein von Ihrem Kinderarzt.

Termine erhalten Sie nach Vereinbarung.
Telefon 0621/383-2646

Kontextspalte

Kindernotaufnahme

24 Stunden besetzt:
Telefon 0621/383-2504

Ambulante Termine:
Telefon 0621/383-2646

Stationäre Aufnahme:
Telefon 0621/383-1356

Eine Übersicht der fachbezogenen Sprechstundenzeiten und Terminvergabe-Hotlines finden Sie auf der Seite Sprechstunden