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Wissenschaftliches Labor

Ziele der Laborforschung

Im wissenschaftlichen Labor der III. Medizinischen Klinik werden experimentelle und studienassoziierte Forschungsvorhaben durchgeführt, die sich mit den molekularen Ursachen hämatopoetischer (hämatopoetisch = blutzellbildende Stammzellen) und solider (solide = fest und örtlich begrenzt) Tumoren beschäftigen.

Übergeordnete Ziele sind

  • Erlangung eines tieferen Verständnisses der Ursachen der Tumorentstehung,
  • eine verbesserte Früherkennung durch molekulare Prognosemarker,
  • effizientes molekulares Monitoring und Verbesserung der Therapiemöglichkeiten durch die Identifizierung neuartiger molekularer Zielstrukturen
  • sowie Prüfung entsprechender „small compound” Inhibitoren in Modellsystemen.

Diagnostik

Diagnostische Schwerpunkte des Labors liegen auf der Detektion krankheitsspezifischer chromosomaler und molekularer Veränderungen und deren Monitorierung im Krankheitsverlauf. Hierbei erfüllen wir insbesondere die Funktion eines Referenzlabors für moderne innovative Diagnostik und Verlaufsbeobachtung von chronischen myeloischen Leukämien (CML) und myeloischen Knochenmarkerkrankungen wie z.B. myeloproliferativer und myelodysplastischer Neoplasien (MPN und MDS).

Des Weiteren findet eine breite Anwendung und Weiterentwicklung experimenteller molekularer Hochdurchsatzmethoden wie z.B. Array basierter Methoden und „next generation sequencing“ (NGS) statt. Im Rahmen von Forschungsprojekten werden Analysen von Transkriptom-, Methylom- und Genomdaten durchgeführt, um molekulare Pathomechanismen von akuten und chronischen Leukämien zu entschlüsseln.

Folgende Arbeitsgruppen sind dort tätig

Chronische Myeloische Leukämien (CML)

Leitung:
PD Dr. med. Susanne Saussele

Myeloproliferative Neoplasien (MPN), Mastozytosen

Leitung:
Prof. Dr. med. Andreas Reiter

Akute Promyelozytenleukämie (APL)

Leitung:
PD Dr. med. Florian Nolte
Prof. Dr. med. Daniel Nowak

Kontextspalte

Laborleitung